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Fachbereich
Dermatologie und Allergologie

Laser-Tattoo­ent­fernung

Laserentfernung von Tätowierungen (Tattoos) und Permanent-Make-up

Während Tätowierungen (Tattoos) bei jungen Menschen häufig eine ungebrochene Faszination ausüben, werden sie mit zunehmendem Alter oft als Makel empfunden. Auch passen die Motive später nicht immer zur aktuellen Lebenssituation. Daher wünschen immer mehr Menschen eine Entfernung mittels Laser. Gleiches gilt für ein falsch gestochenes Permanent-Make-up.

Eine frau mit Tätowierungen auf der Schulter

Wir verfügen über drei Lasersysteme, mit denen Tattoos und Permanent Make-ups aller Farben entfernt werden können. Alle Laser zeichnen sich durch sehr kurze Impulszeiten von wenigen Nanosekunden aus. Hierdurch wird ein fotoakustischer Effekt erzeugt, der die Farbpigmente des Tattoos zersprengt, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Nur mit ultrakurzgepulsten Lasern, die ausschließlich von Ärzten erworben werden können, ist eine narbenfreie Entfernung von Tätowierungen und Permanent Make-ups möglich. Im Anschluss findet ein Abbau der fragmentierten Farbpartikel durch Phagozytose und anschließenden Abtransport über das Lymphsystem statt.

Unsere q-switch Rubinlaser (Asclepion Rubistar® & Quanta System Q-Plus R®) sind mit ihrer Wellenlänge von 694 nm insbesondere zur Entfernung von Tätowierungen der Farben Schwarz, Blau, Türkis und Grün geeignet.

Für die Farben Schwarz, Braun, Rot, Orange und Gelb verwenden wir den q-switch Nd: Yag Laser Q-Plus A® von Quanta System der Wellenlänge 532 nm bzw. 1064 nm.

Um die Behandlung möglichst schmerzfrei zu gestalten, erfolgt vor der Behandlung entweder das Auftragen einer Betäubungscreme, die Durchführung einer Lokalanästhesie oder die Verwendung eines Kaltluftgerätes.

Im Anschluss an die Behandlung wird eine Wundheilsalbe aufgetragen. Es dauert normalerweise 5 bis 10 Tage bis zur vollständigen Abheilung. Die Behandlungsabstände erfolgen im Idealfall im Abstand von 4-6 Wochen.

Die Haut im Bereich des Tattoos sollte bei den Behandlungen nicht durch Sonnenlicht oder Benutzung von Sonnenbänken gebräunt sein, da es ansonsten zu Hypopigmentierungen (hellen Hautveränderungen) kommen kann. Außerdem dürfen keine lichtsensibilisierenden Medikamente oder sonstigen Präparate wie z.B. Johanniskraut eingenommen werden.

Während schwarze, grüne und blaue Farbtöne sehr gut auf das Laserlicht ansprechen, ist die Entfernung von roten und gelben Farbtönen deutlich schwieriger. Die Zahl der erforderlichen Laserbehandlungen ist von der Farbdichte und der Eindringtiefe der Farbpigmente abhängig. Daher benötigen Profitätowierungen mit 8-10 Sitzungen auch wesentlich mehr Therapiesitzungen als Laientätowierungen (2-5 Sitzungen).

Die Behandlung mit ultrakurzgepulsten Lasern ist hautschonend und narbenfrei, sofern sich an die ärztlichen Anweisungen gehalten wird. In seltenen Fällen können bei dunkleren Hauttypen die gelaserten Stellen nach Behandlungsende heller als die Umgebungshaut erscheinen. Hier ist eine Anschlussbehandlung mit einem Excimerlaser möglich, um die Farbunterschiede zu egalisieren.

  Rubin-Laser
694 nm
q-switch Nd: Yag Laser
532 nm
q-switch Nd: Yag Laser
1064 nm
 

schwarz
sehr gut - sehr gut
 

braun
bedingt sehr gut sehr gut
 

blau
sehr gut - sehr gut
 

grün
sehr gut - -
 

blaugrün
sehr gut - -
 

rot
- sehr gut -
 

orange
- gut -
 

gelb
- bedingt -
Rubinlaser RubyStar <sup>®</sup> von Asclepion
Rubinlaser RubyStar ® von Asclepion
Rubinlaser Q-Plus R <sup>®</sup> von Quanta System
Rubinlaser Q-Plus R ® von Quanta System
q-switch Nd: Yag Laser Q-Plus A <sup>®</sup> von Quanta System
q-switch Nd: Yag Laser Q-Plus A ® von Quanta System
Zimmer Cryo 6
Zimmer Cryo 6
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